3D-Print
Ein generatives Verfahren zur Bauteilerzeugung

Einführung

Der 3D-Druck kommt häufig bei Prototypen zum Einsatz. Durch das generative Verfahren können komplexe Strukturen realisiert werden. Mit diesem innovativen neuen Fertigungsverfahren können somit erste Probebauteile ohne große Werkzeugkosten hergestellt werden um das Design zu validieren oder noch weiter zu verbessern. Durch die technische Weiterentwicklung des 3D-Drucks werden die Anlagen zunehmend günstiger. Damit sind mittlerweile auch Kleinserien kostentechnisch den konventionellen Verfahren überlegen. Aktuell sind verschiedene Kunststoffe und einige Metalle mit 3D-Druck möglich, abhängig von der jeweils verwendeten Technologie.

3D-Druck: Was ist möglich?

Das aktuelle Angebot umfasst 3D-Prints, die mittels FFF (Fused Filament Fabrication), bzw. FDM (Fused Deposition Modeling) erstellt werden. Hierbei wird das sogenannte Filament (i.d.R. auf einer Rolle) geschmolzen und das zähflüssige Material dann in der gewünschten Form ausgebracht. Das Bauteil wird so Lage für Lage generativ aufgebaut. Abhängig vom gewünschten Einsatzzweck kann das Bauteil federleicht oder mechanisch Stabil noch weiter optimiert werden. Da das Bauteil mit diesem Verfahren anisotrope Eigenschaften aufweist, ist es ratsam bereits beim Design dieses Herstellungsverfahren zu berücksichtigen und dementsprechend auszulegen.

Der aktuelle Maschinenpark ermöglicht 3D-Druck Objekte mit max. 256x256x256mm und max. 4 Farben.

Prusa Mini+ BambuLab P1S Creality Ender 3 V2

Prusa Mini+

BambuLab P1S

Creality Ender 3V2

Welche Materialien können gedruckt werden?

Derzeit können folgende Materialien realisiert werden:

  • PLA (Polylactid): Bioabbaubarer Kunststoff basierend auf Zuckerrohr- oder Maisstärke, aufgebaut aus Milchsäuremolekühlen.
    • Hohe mechanische Festigkeit
    • Beständig gegenüber: Öle, Fetten, Alkohol
    • Lebensmittelecht
    • Empfindlich gegenüber UV-Strahlung!
    • Geringe Wärmeformbeständigkeit (bereits ab ca. 60-70°C)!
    • Schmelztemperatur: 190-210°C

 

  • PETG (Polyethylenterephthalat): Bekannt durch PET-Flaschen wurde dem Material Glykol hinzugefügt um die Materialeigenschaften für den 3D-Druck zu optimieren.
    • Hohe mechanische Festigkeit
    • Beständig gegenüber: Witterung, UV-Strahlung, viele Chemikalien
    • Schwer entflammbar
    • Lebensmittelecht
    • Schmelztemperatur: 200-230°C

 

  • ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol): Das synthetische Polymer ist amorph und gehört zur Gruppe der Thermoplaste. ABS ist einer der meistverbreiteten Kunststoffe der Welt.
    • Hohe mechanische Festigkeit
    • Beständigkeit gegenüber: Öle, Fette
    • Sehr gute Schlag- und Kratzfestigkeit
    • Mittels Acetondampf glättbar
    • Mäßig Witterungs- und UV-Beständigkeit!
    • Entflammbar mit giftiger Rauchentwicklung!
    • Schmelztemperatur: 210-250°C

Anwendungen des 3D-Prints:

Die Möglichkeiten sind vielfältig - vom kleinen Ersatzteil über praktische Alltagshelfer in der Küche/Wohnung und Kunstobjekten hin zu Kleinserien.

Fazit

Auf unserer Website können Sie unser Portfolio durchstöbern, um Beispiele für unsere bisherigen Arbeiten zu sehen.
Setzen Sie sich noch heute mit uns in Verbindung, um Ihre Anforderungen zu besprechen, damit Ihre Vision zum Leben erweckt wird.